Ausgangslage und Ziele
Was soll erreicht werden, bis wann, und woran würden Sie selbst merken dass es geklappt hat. Diese Fragen klären wir bevor irgendetwas gemessen wird.
Keine Geheimnisse und keine Blackbox. Sie sehen was wir tun, warum wir es in dieser Reihenfolge tun und woran wir gemeinsam messen ob es wirkt.
Es gibt in diesem Geschäft zwei unangenehme Klassiker. Der eine ist die Agentur, die monatlich abrechnet und nie erklärt was passiert ist. Der andere ist der Bericht voller Zahlen, aus dem niemand ableiten kann was als Nächstes getan werden sollte. Beides wollen wir vermeiden, und deshalb steht der Ablauf hier so ausführlich beschrieben.
Wenn in den folgenden Abschnitten Fachbegriffe auftauchen, finden Sie die Erklärungen dazu im Glossar mit allen Begriffen. Wir versuchen ohne Jargon auszukommen, ganz vermeiden lässt er sich aber nicht.
Drei Dinge sind uns dabei wichtig. Erstens eine Reihenfolge, die sich begründen lässt. Zweitens Ergebnisse, die Sie auch ohne uns weiterverwenden können. Und drittens ehrliche Rückmeldung, wenn etwas nicht funktioniert. Das Letzte klingt selbstverständlich, ist es in der Praxis aber selten.
Der Weg ist bei jedem Projekt derselbe, die Gewichtung der Schritte ändert sich.
Was soll erreicht werden, bis wann, und woran würden Sie selbst merken dass es geklappt hat. Diese Fragen klären wir bevor irgendetwas gemessen wird.
Technik, Inhalte und externe Signale werden geprüft, dazu Stichproben in Antwortsystemen. Die Grundlage dafür ist die Bestandsaufnahme.
Befunde werden nach Wirkung und Aufwand sortiert. In der regel entstehen daraus drei bis fünf Pakete mit klarer Reihenfolge.
Wir arbeiten direkt im System oder liefern Vorlagen zu. Technische Punkte kommen zuerst, weil sie die Wirkung aller weiteren Schritte beeinflussen.
Die vorher festgelegten Messpunkte werden regelmäßig ausgewertet. So bald sich etwas deutlich bewegt schauen wir nach der Ursache, in beide Richtungen.
Was wirkt wird ausgebaut, was nicht wirkt wird beendet. Im anschluss an jede Runde entsteht die Liste für die nächste.
Die häufigste Ursache für stockende Projekte ist nicht fehlende Kompetenz, sondern unklare Zuständigkeit.
| Phase | Wir | Sie | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Start | Fragen stellen, Zugänge einrichten | Ziele benennen, Ansprechperson festlegen | Gemeinsames Verständnis der Ausgangslage |
| Analyse | Prüfen, belegen, gewichten | Fachliche Rückfragen beantworten | Befundliste mit Reihenfolge |
| Umsetzung | Umsetzen oder Vorlagen liefern | Freigaben erteilen, Fachwissen beisteuern | Sichtbare Änderungen an der Website |
| Messung | Auswerten und einordnen | Anfragen und Rückmeldungen aus dem Alltag teilen | Kurzbericht mit Empfehlung |
Wie viel davon bei Ihnen liegt lässt sich frei wählen. Wir richten uns nach dem, was in Ihrem Team vorhanden ist.
Modelle vergleichenIn laufenden Projekten gibt es einen festen Rhythmus, meist monatlich. Sie bekommen einen kurzen Bericht mit drei Teilen: was gemacht wurde, was sich in den Zahlen bewegt hat und was als Nächstes ansteht. Zwei Seiten, keine dreißig. Wer mehr Tiefe braucht bekommt die Rohdaten dazu.
Zwischendurch melden wir uns nur wenn es etwas zu sagen gibt. Eine plötzliche Veränderung in den Zahlen, ein technisches Problem oder eine Gelegenheit die sich kurzfristig ergibt. Eben falls wichtig: Kurze Rückfragen sollen kurz bleiben dürfen und nicht in einem Termin enden.
Die erste Phase ist die intensivste. Gespräch, Analyse und Abstimmung dauern zusammen meist zwei bis vier Wochen, je nach Größe der Website und danach wie schnell Zugänge bereitstehen. In dieser Zeit brauchen wir am meisten Rückmeldung von Ihnen, danach wird es deutlich ruhiger.
Die ersten technischen Umsetzungen folgen unmittelbar, weil sie meist ohne lange Abstimmung möglich sind und die Grundlage für alles Weitere bilden. Inhaltliche Arbeit beginnt parallel, braucht aber länger, weil Fachwissen aus Ihrem Haus einfließt und Texte abgestimmt werden wollen. Erste Bewegungen in den Zahlen sehen wir je nach Thema nach sechs bis zwölf Wochen.
Danach wird es ein Rhythmus. Jeden Monat ein kleines Paket, eine Auswertung und eine Entscheidung darüber was als Nächstes kommt. Dieser gleichmäßige Takt ist wirksamer als große Aktionen mit langen Pausen dazwischen, und er passt besser in den Alltag eines Unternehmens, in dem Sichtbarkeit nicht die einzige Aufgabe ist.
Positionen hängen von Wettbewerb und Suchmaschine ab. Wir sagen Maßnahmen zu und benennen Messpunkte, nicht Ergebnisse die niemand kontrollieren kann.
Konten, Profile und Zugänge laufen auf Ihren Namen. Wenn die Zusammenarbeit endet bleibt alles bei Ihnen, ohne Übergabegebühr und ohne Diskussion.
Jeder Punkt auf der Liste hat einen Grund, der in einem Satz erklärt werden kann. Wenn uns das nicht gelingt gehört der Punkt nicht auf die Liste.
Was über Monate nichts bewegt wird beendet und offen benannt. Miteinander weiterzuarbeiten ist nur dann sinnvoll, wenn beide Seiten den Nutzen sehen.
In laufenden Projekten gibt es einen festen Rhythmus, meist monatlich, dazu kurze Nachrichten wenn etwas Wichtiges auffällt. Für Rückfragen sind wir zwischendurch erreichbar. Wir halten nichts von wöchentlichen Terminen, in denen nur berichtet wird was ohnehin im Bericht steht.
Wenn Sie das möchten, ja. Genauso möglich ist, dass wir fertige Vorlagen und Anweisungen liefern und Ihr Team oder Ihre Webagentur umsetzt. Beides funktioniert gut, wichtig ist nur eine klare Absprache wer was anfasst.
Eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis, Zugang zu den nötigen Systemen und fachliche Rückmeldung zu Inhalten. Der Aufwand liegt meist bei ein bis zwei Stunden im Monat. Wenn Inhalte aus Ihrem Haus kommen sollen wird es entsprechend mehr.
Eine Analyse ist ein einmaliges Projekt ohne Bindung. Bei laufender Begleitung ist ein Zeitraum von mehreren Monaten sinnvoll, weil Wirkung Zeit braucht und ein Abbruch nach sechs Wochen den Aufwand entwertet. Den Rahmen legen wir vorher gemeinsam fest.
Dann sagen wir es und ändern den Ansatz. Maßnahmen, die nach mehreren Monaten nichts bewegen, werden beendet statt stillschweigend weitergeführt. Das gehört in den Bericht und ist kein Eingeständnis, sondern Teil der Arbeit.
Dann ist der nächste Schritt ein Gespräch über Ihre Ausgangslage. Danach wissen Sie, welches Modell sinnvoll ist und was es in Ihrem Fall zu tun gibt.