Technik
- Crawling, Indexierung, Statuscodes
- Ladezeit und Stabilität der Darstellung
- Weiterleitungen, Dubletten, Canonicals
- Strukturierte Daten und deren Gültigkeit
- Mobile Nutzung ohne Einschränkungen
Bevor irgendetwas optimiert wird sollte klar sein was überhaupt vorliegt. Die Analyse zeigt, welche Inhalte tragen, welche Technik bremst und wo Ihre Marke in Antworten fehlt.
Die meisten Unternehmen haben schon einmal eine Analyse bekommen. Meistens war es ein Bericht aus einem Werkzeug, achtzig Seiten lang, voller roter Markierungen und ohne einen Satz dazu was davon wirklich zählt. Solche Dokumente landen in einem Ordner und werden nie wieder geöffnet. Das liegt nicht an den Daten, das liegt an der fehlenden Gewichtung.
Unsere Analyse ist anders aufgebaut. Sie beginnt mit Ihren Zielen und endet mit einer Reihenfolge. Jeder Befund bekommt eine Einschätzung zu Wirkung und Aufwand, und was in Ihrem Fall keine Rolle spielt fliegt raus an statt das Dokument aufzublähen. Am Ende steht eine Liste, die Ihr Team auch ohne uns abarbeiten könnte. Genau so ist sie gemeint.
Vier Bereiche, die zusammen das Bild ergeben. Je nach Ausgangslage liegt der Schwerpunkt unterschiedlich.
Die vier Bereiche hängen zusammen, deshalb prüfen wir sie gemeinsam und nicht nacheinander. Eine inhaltlich starke Seite nützt wenig wenn sie nicht indexiert ist, und ein sauberes Profil bringt keine Anrufe wenn die Website die Leistung nicht erklärt. Erst im Zusammenspiel zeigt sich, wo der eigentliche Engpass sitzt.
Wenn nur ein Bereich interessiert lässt sich die Analyse auch kleiner schneiden. Das sagen wir im voraus und nicht hinterher.
Umfang besprechenEin Gespräch über Zielgruppen, Wettbewerb und das, was bisher versucht wurde. Ohne diesen Teil misst man ins Leere.
Crawl der Website, Auswertung vorhandener Zugänge, Blick auf Profile und Stichproben in Antwortsystemen.
Jeder Befund wird von Hand nachgesehen. Das heisst auch, dass viele Warnungen aus Werkzeugen wieder verschwinden.
Ergebnis, Reihenfolge und offene Fragen in einem gemeinsamen Gespräch. Danach haben Sie das Dokument und die Begründung dazu, und wir klären was davon Sie selbst übernehmen wollen.
| Bestandteil | Was darin steht | Wofür Sie es brauchen |
|---|---|---|
| Kurzfassung | Die wichtigsten Befunde auf einer Seite | Für die Abstimmung in der Geschäftsführung |
| Befundliste | Jeder Punkt mit Beleg, Wirkung und Aufwand | Als Arbeitsgrundlage für Umsetzung und Angebote |
| Reihenfolge | Drei bis fünf Pakete in sinnvoller Abfolge | Damit nicht alles gleichzeitig angefasst wird |
| Messpunkte | Welche Zahlen künftig beobachtet werden | Um später beurteilen zu können ob es wirkt |
| Stichproben | Antworten aus Systemen im Wortlaut | Als Ausgangsmessung für spätere Vergleiche |
Der Umfang liegt meist zwischen fünfzehn und dreißig Seiten, je nach Größe der Website. Länger wird es nur, wenn viele Einzelseiten dokumentiert werden müssen. Uns ist wichtiger, dass die Kurzfassung für sich allein verständlich bleibt, denn sie ist der Teil den am Ende alle lesen.
Das Dokument gehört Ihnen. Sie können damit auch zu einem anderen Dienstleister gehen, das ist ausdrücklich in Ordnung.
Passendes Modell auswählenNach vielen Analysen wiederholen sich bestimmte Muster. Am häufigsten sind mehrere Seiten zum selben Thema, die sich gegenseitig schwächen, weil über Jahre immer wieder etwas dazugekommen ist. Fast genauso oft finden wir Seiten, die gar nicht im Index stehen, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre. Beides ist ärgerlich und beides lässt sich vergleichsweise schnell beheben.
Dann gibt es die stillen Bremsen. Eine Navigation, die zwanzig Punkte hat und deshalb keine Schwerpunkte setzt. Leistungsseiten, die in Werbesprache verfasst sind und keine einzige konkrete Information enthalten. Oder ein Unternehmensprofil, das seit dem Umzug vor drei Jahren die alte Telefonnummer trägt. Solche Punkte stehen in keinem Werkzeugbericht ganz oben, kosten aber täglich Anfragen.
Und schließlich die angenehme Kategorie: Dinge, die schon gut laufen und die man nicht anfassen sollte. Auch das steht im Ergebnis. Es kommt vor, dass eine Website in Ordnung ist und das eigentliche Problem woanders liegt, etwa im Angebot selbst oder in der Erreichbarkeit. Dann sagen wir das, auch wenn es kein Projekt für uns ergibt.
Sie brauchen keine Vorbereitung. Hilfreich sind Lesezugriffe auf Search Console und vorhandene Auswertungen, weil sich damit vieles belegen statt schätzen lässt. Ohne Zugänge geht es auch, das Ergebnis ist dann aber zum größten teil auf öffentlich sichtbare Signale gestützt und entsprechend ungenauer. Wir sagen in dem Fall dazu, welche Aussagen auf Annahmen beruhen.
Nicht enthalten ist die Umsetzung. Die Analyse liefert Befunde und Reihenfolge, das Umbauen ist ein eigener Schritt. Ebenfalls nicht enthalten sind Prognosen für einzelne Positionen. Mit unter wird so etwas angeboten, seriös ist es nicht. Wir schätzen Wirkung und Aufwand je Maßnahme ein und benennen die Messpunkte, mehr lässt sich ehrlich nicht sagen.
Eine letzte Grenze betrifft die Zeit. Eine Analyse ist eine Momentaufnahme. Sie verliert nach einigen Monaten an Genauigkeit, weil sich Wettbewerb, Inhalte und Suchsysteme weiterbewegen. Für die nächsten zwei bis drei Quartale ist sie eine gute Arbeitsgrundlage, danach lohnt eher ein kurzer Nachzug als ein komplett neues Dokument.
Was die einzelnen Prüfpunkte bedeuten erklären wir im Ergebnisdokument und, wenn Sie vorab nachlesen möchten, im Glossar mit allen Begriffen.
Für wen sich das besonders lohnt: vor einem Relaunch, bei stagnierenden Anfragen, nach einem Rückgang der Zugriffe oder wenn im Unternehmen unterschiedliche Meinungen darüber bestehen was zu tun ist. In diesem letzten Fall ist eine neutrale Außensicht oft mehr wert als jede einzelne Maßnahme.
Ein guter Nebeneffekt
Viele Kunden nutzen das Dokument als Prüfliste für Angebote anderer Dienstleister. Wenn dort Leistungen auftauchen, die in Ihrem Fall gar nichts bringen fällt das damit sofort auf.
Je nach Umfang der Website einige Tage bis zwei Wochen. Kleine Seiten gehen schneller, gewachsene Strukturen mit vielen Unterseiten und mehreren Standorten brauchen länger. Den Zeitrahmen nennen wir vorher verbindlich, damit Sie planen können.
Lesezugriff auf Search Console und vorhandene Analysewerkzeuge, dazu ein Gespräch über Ziele und bisherige Erfahrungen. Wenn es Zugänge nicht gibt oder niemand mehr weiß wo sie liegen ist das kein Hindernis, wir richten das gemeinsam ein.
Nein. Die Analyse endet mit Befunden, Reihenfolge und Aufwandseinschätzung. Die Umsetzung ist ein eigener Schritt, den Sie mit uns, mit Ihrem Team oder mit einem anderen Dienstleister gehen können. Auf der Seite Modelle und Anfrage stehen die möglichen Modelle.
Nein, und das ist Absicht. Seriöse Prognosen für einzelne Positionen gibt es nicht, dafür hängen zu viele Faktoren am Wettbewerb und an der Suchmaschine selbst. Wir schätzen Aufwand und erwartete Wirkung ein und legen fest, woran sich Fortschritt später ablesen lässt.
Ja, oft sogar besonders. Bei kleinen Seiten sind die Befunde überschaubar und die Reihenfolge ist schnell klar. Häufig reichen drei oder vier Punkte, um einen spürbaren Unterschied zu machen. Der Aufwand ist entsprechend kleiner als bei großen Websites.
Ein Werkzeug listet Auffälligkeiten ohne Gewichtung und ohne Kenntnis Ihres Geschäfts. Wir prüfen die Punkte einzeln nach, sortieren nach Wirkung und lassen weg was in Ihrem Fall irrelevant ist. Die Arbeit steckt in der Einordnung, nicht im Sammeln der Daten.
Eine Bestandsaufnahme kostet wenig Zeit auf Ihrer Seite und schafft eine Grundlage, auf der sich Entscheidungen begründen lassen. Auch dann, wenn das Ergebnis lautet: hier ist gerade nicht viel zu tun.